Behandlungsschwerpunkt Burnout

Burnout stammt aus dem Englischen "to burn out" und bedeutet "ausbrennen".
In der Literatur finden sich verschiedene Definitionen von Burnout, wobei folgende Gemeinsamkeiten zu nennen sind: Personen, welche ausgebrannt sind, zeigen hohe Motivation und Energieeinsatz zu Berufseintritt bzw. bei Berufs- und Tätigkeitswechsel, erleben häufig Frustration, weil Erwartungen und Ziele nicht erreicht werden, sind mit ungünstigen Arbeitsumgebungen,
wie zu hohe oder widersprüchliche Anforderungen bei nicht ausreichenden Ressourcen, konfrontiert und haben häufig keine geeigneten Bewältigungsstrategien.
Weitere Symptome, die im Rahmen von Burnout auftreten sind reduziertes Engagement (nach anfänglicher hoher Motivation), verstärktes Schwarz-Weiß-Denken, negative Einstellungen gegenüber sich selbst und der Arbeit.
Als Folgen können sich Ängste, depressive Verstimmungen oder psychosomatische Beschwerden entwickeln. Personen mit Burnout erleben unter Stress zu stehen und sehen keinen Ausweg, was neben der auftretenden Erschöpfung auch Hoffnungslosigkeit auslöst.
Betroffene fühlen sich erschöpft, sodass sie nichts mehr tun oder geben können und häufig den Wunsch haben, die Organisation zu verlassen.
Burnout entsteht nicht plötzlich, sondern es handelt sich um einen Prozess, der sich durch anhaltende Belastung am Arbeitsplatz ergibt, wobei keine Kraft und Motivation mehr vorhanden ist, die Arbeit in der bisher durchgeführten Intensität fortzusetzen.

 

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