Behandlungsschwerpunkt Stressmanagement/Entspannung

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf unterschiedliche Formen von Belastungen. Um in der Entwicklungsgeschichte zu überleben waren Stressreaktionen notwendig, um in gefährlichen, bedrohenden Situationen kämpfen oder schnell flüchten zu können.
Der Körper bereitet sich auf die Stresssituationen vor, indem der Herzschlag beschleunigt wird, der Blutdruck steigt, die Atmung schneller wird, die Muskulatur stärker durchblutet und angespannt wird, die Blutgerinnung steigt und sich die Hautspannung verändert. Im Gegensatz dazu sind Magen-Darm-Aktivität reduziert, Eingeweide schlechter versorgt oder Sexualfunktionen gehemmt. Diese Veränderungen im Körper und die Spannung sind in Stresssituationen demnach normal, genauso wie die nachfolgende Entspannung.
Wenn aber heutzutage im beruflichen oder privaten Bereich auf belastende Situationen die notwendige Entspannung nicht erfolgt, und der Körper ständig „unter Spannung“ steht, kann Stress auch krank machen.
Typische Stresssymptome sind beispielsweise Schweißausbrüche, Herzklopfen, Atemnot, Angst bis hin zu Kopfschmerzen/Migräne, Magenverstimmungen, Angespanntheit, Energielosigkeit, Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit, Essstörungen oder Depressionen.
Um nicht in den Teufelskreis ständig steigender Anspannung zu geraten ist es wichtig, bewusstes Stressmanagement einzusetzen und Entspannungstechniken anzuwenden. Geeignete Entspannungsmethoden sind beispielsweise die Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Biofeedback, Phantasiereisen, Atemtechniken oder Genusstraining. Nicht zu vergessen sind hierbei Aktivitäten, die wohltuend sind oder Spaß machen.

 

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